Meine Geschichte
My Story
So, da bin ich nun, mit über vierzig (!), und wage endlich den Versuch, meine Kunstwerke zu verkaufen. Ich habe es schon ewig vor mir hergeschoben (eigentlich mein ganzes Leben lang), irgendwie überzeugt davon, dass man mit dem, was man wirklich liebt, kein Geld verdienen kann – woher hatte ich das nur? Wie konnte mir dieses Bild vom „verhungernden Künstler“ nur so in den Kopf gesetzt werden? Egal, ich habe mich höflich von dieser Ansicht verabschiedet und stattdessen beschlossen, diesen ersten, etwas beängstigenden Schritt zu wagen (einen winzigen Schritt sozusagen: einen Etsy-Shop eröffnen), um zu sehen, was passiert.
Denn: Stellt euch vor. Stellt euch vor, ich müsste nicht mehr im Büro arbeiten. Stellt euch vor, ich könnte bei meinen wundervollen Töchtern zu Hause bleiben, zeichnen und das tun, was ich liebe – und damit meinen Lebensunterhalt verdienen. Denn genau diese Botschaft möchte ich ihnen vermitteln: Ihr arbeitet, um zu leben, nicht lebt, um zu arbeiten, meine Lieben. Und euer Leben sollte wirklich voller Begeisterung sein…
So here I am, in my forties(!), and finally having a go at selling my artwork. I've been putting it off for a while now, (all my life), somehow convinced that you can't get paid to do what you truly love - where did I learn this? How was this 'starving artist' image planted in my head? Never mind, I've politely turned away from that view, and have instead decided to take that terrifying first step (a tiny step, as it were: Open Etsy Shop) to see what happens.
Because: imagine. Imagine if I didn't have to do the 9-5'er anymore. Imagine if I could stay at home with my wonderful daughters, drawing, and doing what I love, for a living. Because that is the message that I crave to demonstrate to them: you work to live, not live to work, darlings. And your life should really be lived in exclamation...