Wie ich zum Nähen kam.
2016 haben irgendwie alle genäht und ich wollt das auch können. Ich hab mir eine gute und günstige Maschine besorgt und mein erstes Schnittmuster war die Knotenmütze von Klimperklein. Die Nähte waren alle nicht akkurat, aber ich war stolz. 2017 hab ich mich einem Frühchenverein angeschlossen, dort wurde ehrenamtlich genäht und ich konnte sehr viel üben. In Mini Bündchen annähen bin ich inzwischen Profi. Auch kam 2017 eine neue Nähmaschine hinzu und irgendwie wurde es immer besser was die Qualität anging.
Auch kamen immer mehr Sachen für mich selbst hinzu- Pullover und Hosen.
2020 gab es dann eine computergesteuerte Nähmaschine und ich begann in der Schwangerschaft für mein ungeborenes Kind Kleidungsstücke von 56-74 zu nähen. Leider kam sie ganze 15 Wochen zu früh auf die Welt und wie das Schicksal manchmal so spielt, war ich inzwischen wirklich ein Profi , wenn es darum ging winzige Kleidungsstücke zu nähen. Als sie endlich meine selbstgenähte Kleidung tragen durfte platze ich fast vor Stolz. Ihr ganzer Kleiderschrank war von Größe 40-74 voll mit den süßesten Sachen. Auch heute noch gibt es wenige gekaufte Kleidungsstücke in ihrem Schrank.
Viele aus meinem Umfeld haben mich dazu ermutigt, dieses Schritt hier zu gehen und ich werde es einfach probieren, im schlimmsten Fall wird es eine wundervolle Erfahrung.