Lange Reihe von Modenäherinnen!
Long Line of Fashion Sewists!
Ich stamme aus einer Familie begnadeter Näherinnen! Eine Großtante war in den 40er- und 50er-Jahren Modedesignerin in Los Angeles. Meine älteste Tante entwarf ihre Schnittmuster, und meine Mutter war ihre Musteranfertigerin. Ich war also ziemlich verwöhnt, was meine Garderobe anging. Ich erinnere mich, wie ich Entwürfe zeichnete, meine Skizze meiner Tante gab und dafür ein Schnittmuster bekam. Ziemlich praktisch, oder? Meine Mutter und ich gingen immer im Bekleidungsviertel von Los Angeles Stoffe kaufen, wo sie uns mit ihrem umfangreichen Stoffwissen unterstützte. Dafür bin ich ihr sehr dankbar. Mit fünf Jahren lernte ich zu Hause nähen. Da ich nicht auf dem Hocker sitzen und das Kniepedal betätigen konnte, baute mein Vater die Maschine so um, dass es für mich funktionierte. Die einzige strenge Regel: Ich durfte die Maschine nur benutzen, wenn meine Mutter zu Hause war! Sie jagte mir einen Schrecken ein, als sie mich an ihren „Nähunfall“ erinnerte, bei dem die Nadel der elektrischen Nähmaschine bei Großtante Jeanne meiner Mutter direkt in die Fingerspitze gestochen hatte! Wir benutzten zwar zu Hause eine professionelle Nähmaschine, aber ihre Geschichte reichte aus, um zu wissen, dass es kein Spielzeug war. Leider habe ich die Schnittmustererstellungsfähigkeiten meiner Tante Alice nie gelernt; ich war darauf angewiesen, dass sie ihr Können unter Beweis stellte. Trotzdem habe ich mir im Laufe der Zeit einige wertvolle Schneidertricks von ihr abgeschaut.
In meinem ersten Jahr auf der High School bettelte ich meine Mutter an, mir ein Kleid kaufen zu dürfen. Widerwillig gab sie nach, und wir machten uns auf den Weg zum einzigen Kaufhaus der Stadt, das Kleidung für junge Frauen führte. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich kam mit nichts als einem vollen Bauch vom Mittagessen bei Jack's Salad Bowl nach Hause! Alles, was ich anprobierte, war viel zu groß, und sie weigerte sich, etwas zu kaufen und es dann ändern zu lassen. Außerdem war die Qualität schlecht – die Muster passten nie zusammen, die Nähte waren schlecht verarbeitet und vieles mehr. Bis heute achte ich penibel darauf, dass Karos und Streifen bei jedem Kleidungsstück zusammenpassen. Ich bin so enttäuscht von der heutigen Kleidung – selbst bei High-End-Mode –, dass die Seiten- und Mittelnähte eklatant nicht zusammenpassen! Es macht mich wahnsinnig, ein 300-Dollar-Teil zu sehen, bei dem die Karos nicht übereinstimmen. Das Traurige ist, dass die meisten Leute heutzutage gar nicht mehr wissen, wie Qualität aussieht und sich anfühlt.
Wie dem auch sei … ich habe bis weit in meine Fünfziger hinein genäht. Als ich von Südkalifornien nach New York zog, war ich begeistert, Zugang zum Garment District zu haben, und unternahm wöchentliche Ausflüge dorthin, um meine Lieblingsläden zu besuchen und zu sehen, welche Restposten und Überbestände neu im Sortiment waren. Ich erinnere mich an Anrufe von Lou aus meinem Lieblingsladen: „Tanya … du musst unbedingt vorbeikommen und sehen, was gerade reingekommen ist!“ Das reichte, um mich dazu zu bringen, alles stehen und liegen zu lassen und schleunigst hinzufahren, um nachzusehen.
Nun ja … da ich nicht mehr in New York lebe, brauche ich nicht mehr so viele Kleider wie zu meiner Zeit als Berufstätige. Als ich umzog, gab ich meine geliebte Viking/Husqvarna-Nähmaschine, die ich Anfang der 70er-Jahre neu gekauft hatte, meiner Putzfrau in New York. Sie schickte sie ihrer Familie zurück nach Polen. Ich hatte die Maschine seit 1970! Sie hat mir treue Dienste geleistet. Ich hoffe nur, dass sie dort gute Dienste leisten konnte.
Die meisten Schnittmuster, die ich hier verkaufe, stammen aus meiner persönlichen Sammlung. Viele sind ungeschnitten, unbenutzt und in einwandfreiem Zustand. Man kennt das ja! Manchmal stöbere ich in Secondhandläden nach Schnittmustern und habe dabei auch mal Glück. Aber ich bin sehr wählerisch, was ich zurücklasse – Detailverliebtheit ist meine Leidenschaft.
So… jetzt wisst ihr ein bisschen mehr über mich und wie ich hierher gekommen bin. Ich hoffe, ihr habt Spaß beim Stöbern und Einkaufen, wenn ihr mal Zeit habt. Es macht mich so glücklich, meine geliebten Schnittmuster in neue Hände zu geben. Und wie immer freue ich mich riesig, eure Kreationen nach den hier gefundenen Schnittmustern zu sehen.
Danke für deinen Einkauf!
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I come from a long line of fabulous sewists! A great aunt was a fashion designer in Los Angeles in the 40s and 50s. My oldest aunt was her pattern-maker and my mom was her "sample girl." Needless to say, I was quite spoiled when it came to my wardrobe. I remember drawing designs that I wanted, passing my sketch off to my aunt and in return I received a paper pattern. Pretty nifty...no? My mom and I would always shop for fabric in the garment district of Los Angeles where she shared her wealth of fabric knowledge along the way. So grateful for that. I learned to use the machine at home when I was five. I couldn't sit on the stool and push the knee pedal so my dad rigged the machine so it worked for me. The one strict rule...I could NOT use the machine unless my mom was home! She scared the liver out of me reminding me of her "sewing accident" where the needle of the power machine at Great Aunt Jeanne's went right through the tip of my mom's finger! While we did use a commercial power machine at home...her story was enough to know it wasn't a toy. Sadly, I never learned my auntie Alice's pattern-making skills...I depended on her to work her magic. I did pick up some tailoring gems from her along the way though.
In my freshman year of high school, I begged my mom to let me buy a dress. She gave in reluctantly and off we went the the only department store in town that had junior style clothes. Long story short...I came home with nothing other than a full-tummy from the lunch we had at Jack's Salad Bowl! Everything I tried on was way too big, and she refused to buy something and then have to alter it. Also the quality was not good -- patterns never matched, seams were not finished as they should have been and so much more. To this day, I am a stickler for matching plaids and stripes in any garment. I am so disappointed in the clothes today...even the high-end fashion...has glaring non-matching side and center seams! Makes me crazy to see a $300 item with checks that don't line up. The sadder things is that most people don't really know what quality looks and feels like these days.
Anyhow...I continued my sewing long into my 50s -- when I moved to NYC from SoCal I was thrilled to have access to the garment district and made weekly sojourns there to visit all my special shops and see what mill ends and dead stock made an appearance. I remember calls from Lou at my number one spot "Tanya...you've got to come in and see what just came in!" That was enough to make me stop whatever it was I was doing and high-tail it down to check things out.
Anyhow...no longer living in NYC my life is such that I don't need many clothes like I did when I was in my "professional working era." When I moved, I gave my well-loved Viking/Husqvarna machine that I bought new in the early 70s to my cleaning lady in NYC. She sent it back to her family in Poland. I had that machine since 1970! Served me well. I just hope they were able to put it to good use.
Most of the patterns I sell here are from my personal collection. Many are uncut and unused and in perfect condition. It you know...you know! On occasion I scout thrift shops for patterns and sometimes get lucky. But I am very discerning about what I leave with...stickler for detail makes up my soul.
So...now you know a bit about me and how I got to this point. I do hope you enjoy browsing and shopping when you get the chance. It makes me so happy to send off my long-loved patterns to new homes. And, as always I love to see your makes from the patterns you find here.
Thanks for shopping!
T