Queere Kunst machen, mit chronischer Krankheit rechnen
Making queer art, reckoning with chronic illness
Mein Name ist Jordan (they/them), ich bin der Künstler hinter Chronically Queer Co(mmunity) und ich bin so froh, dass du hier bist. Meine Liebesaffäre mit Linien begann im Zuge einer Gesundheitskrise. Als sich mein Körper verschlechterte, hatte ich das Gefühl, dass mir Kernstücke meiner selbst und meiner Identität durch die Finger gleiten. Mein Leben veränderte sich, als ich die abstrakte Linienarbeit der New-Haven-Künstlerin Tracie Chong entdeckte. Ich war süchtig und bin es seitdem geblieben.
Meine Bezeichnungen „queer“, „nicht-binär“ und „behindert“ enthalten jeweils einen großen Teil davon, wer ich bin, was ich glaube und wie ich mein Leben lebe. Sie fühlen sich an wie die Linien, die ich zeichne: verworren, intim und ohne Anfang und Ende. Es gibt kein ganzes Ich, ohne alle Teile von mir zu umfassen. Chronically Queer Co. ist das Produkt all dessen, von mir allen. Ich freue mich, meine Zeilen mit Ihnen zu teilen.
My name is Jordan (they/them), I’m the artist behind Chronically Queer Co(mmunity) and I’m so glad you’re here. I began my love affair with lines in the wake of a health crisis. As my body deteriorated, I felt like I was watching core pieces of myself and my identity slip through my fingers. My life changed when I found New Haven artist Tracie Chong’s abstract line work. I was hooked and have been since.
My queer, non-binary, and disabled labels each hold huge pieces of who I am, what I believe, and how I live my life. They feel like the lines I draw: tangled, intimate, and without beginning or end. There isn’t a whole me without the embracing all of the parts of all of who I am. Chronically Queer Co. is the product of all of this, of all of me. I am excited to be sharing my lines with you.