Ich hatte die Nase voll von Planern, die nur wussten, wie man Termine vereinbart.
I got tired of planners that only knew how to schedule meetings.
Ich kaufte mir einen Kindle Scribe in der Erwartung, dass er mein Notizbuch auf dem Schreibtisch ersetzen würde. Dann suchte ich nach einem passenden Planer dafür.
Alles, was ich fand, war dasselbe: ein Kalender. Stündliche Spalten von 8 bis 18 Uhr, kleine Kästchen für Termine und, wenn man Glück hatte, irgendwo am Rand vier Zeilen für eine To-do-Liste. Das war völlig verkehrt. Mein Kalender wusste ja schon von meinen Meetings – er hatte mich den ganzen Morgen daran erinnert. Was er mir aber nicht sagen konnte, war, welche der vierzig Punkte auf meiner Liste heute tatsächlich wichtig waren.
Also habe ich mir stattdessen den Planer gebaut, den ich wollte.
Es basiert auf zwei Ideen, die älter sind als ich. Erledige die schwierigste und am leichtesten vermeidbare Aufgabe zuerst, bevor der Tag mit den Prioritäten anderer Leute voll wird. Und begrenze dein Pensum: eine große Aufgabe, drei mittlere, fünf kleine. Neun Dinge. Das ist die Obergrenze, und genau darum geht es – eine Liste, die du nicht abarbeiten kannst, ist kein Plan, sondern ein Wunsch.
Am hartnäckigsten bin ich bei der Spalte für die Aufgaben, die man sich vor drei Tagen vorgenommen hat. Sie ist das Erste, was man jeden Morgen ausfüllt, und zwar vom Vortag. Für jeden Eintrag muss man entscheiden: heute erledigen, auf die Hauptliste verschieben oder zugeben, dass man ihn nie erledigen wird und ihn durchstreichen. Alles, was sich drei Tage hintereinander überträgt, ist entweder wichtiger, als man vorgibt, oder etwas, das man eigentlich gar nicht erledigen will. Beides ist es wert, herauszufinden.
Alles ist verlinkt, denn ein 1300-seitiges PDF, durch das man scrollen muss, ist nutzlos. Tippen Sie auf ein Datum, und Sie gelangen direkt zum entsprechenden Tag. Jeder Planer ist in vier Versionen erhältlich – Kindle Scribe, Scribe Colorsoft, reMarkable 2 und Paper Pro –, die jeweils an die spezifischen Bildschirmproportionen angepasst und nicht skaliert wurden. So füllt der Planer das Display optimal aus, und der Stift landet genau dort, wo Sie es erwarten.
Falls etwas auf Ihrem Gerät nicht funktioniert, schreiben Sie mir. Ich helfe Ihnen viel lieber, als Sie mit einer Datei allein zu lassen, die sich nicht öffnen lässt.
I bought a Kindle Scribe expecting it to replace the notebook on my desk. Then I went looking for a planner to put on it.
Everything I found was the same thing: a calendar. Hourly columns from 8am to 6pm, little boxes for appointments, and somewhere down the side, if you were lucky, four lines for a to-do list. Which was backwards. My calendar already knew about my meetings — it had been reminding me about them all morning. What it couldn't tell me was which of the forty things on my list actually mattered today.
So I built the planner I wanted instead.
It rests on two ideas older than I am. Do the hardest, most avoidable thing first, before the day fills up with other people's priorities. And cap how much you take on: one big task, three medium, five small. Nine things. That's the ceiling, and the ceiling is the point — a list you can't finish isn't a plan, it's a wish.
The part I'm most stubborn about is the roll-over column. It's the first thing you fill in each morning, copied from yesterday. Every item you carry gets a decision: do it today, move it to the master list, or admit you're never doing it and cross it out. Anything that rolls over three days running is either bigger than you're pretending or something you don't actually intend to do. Both are worth finding out.
Everything is hyperlinked, because a 1,300-page PDF you have to scroll through is useless. Tap a date, land on that day. And every planner ships in four editions — Kindle Scribe, Scribe Colorsoft, reMarkable 2 and Paper Pro — each built to that specific screen's proportions rather than scaled to fit, so it fills the display properly and the pen lands where you expect.
If something doesn't work on your device, message me. I'd much rather fix it than leave you sitting there with a file that won't open.