Meine Geschichte
Seit 2001 fertige ich Keramikschmuck.
Als ich mit Ton begann, wollte ich eigentlich nur eine Indianerkette mit selbstgemachten Tonperlen herstellen. Ich besorgte mir Ton bei einem Töpfer – ohne zu wissen, dass Ton erst gebrannt werden muss, um zu Keramik zu werden.
Es gab damals kaum Informationen. Keine Tutorials, kaum Bücher, niemanden, der mir zeigte, wie es geht. Also brachte ich mir alles selbst bei – durch Experimentieren, Geduld und unzählige Fehler.
Heute, rund 50.000 Arbeitsstunden und 26 Jahre später, lerne ich immer noch jeden Tag dazu.
Meine wichtigsten Lehrer wart ihr – die Menschen, die meinen Schmuck getragen haben. Eure Wünsche, eure ehrliche Kritik und eure Ideen haben meine Arbeit über all die Jahre mitgeprägt und immer wieder verbessert.
Ich habe jede Technik selbst entwickelt – von den Formen über die Glasuren bis zu den kleinen Details. Zwischen zwei Verbesserungen liegen oft Monate oder sogar Jahre. Genau deshalb gebe ich meine Arbeitsweise nicht Schritt für Schritt weiter. Nicht aus Geheimniskrämerei, sondern aus Respekt vor einem Wissen, das über Jahrzehnte entstanden ist.
Mein Ziel war nie, möglichst viel zu produzieren. Mein Ziel war immer, Objekte zu erschaffen, die schön sind, langlebig und mit größter Sorgfalt gefertigt werden.
Ich lebe zurückgezogen auf einer Zitrusplantage in Bodrum, umgeben von Kühen, Hunden, Katzen, Hühnern und Vögeln. Dort entstehen alle meine Arbeiten in Ruhe – Stück für Stück, vollständig von Hand.
Meine Kunstwerke sind für mich wie Kinder.
Ich wünsche euch viel Freude mit ihnen.
Ich glaube nicht an Perfektion. Ich glaube daran, jeden Tag ein kleines Stück besser zu werden. Deshalb passt mein Motto bis heute: Perfect, because it's not perfect.
– Jimi