Das kann man total nähen!
You can totally sew that!
Meine Leidenschaft für das Nähen begann, als ich 7 Jahre alt war und meine verstorbene Großmutter mich bat, ihr bei einfachen Nähaufgaben zu helfen, weil ihre Hände durch Arthritis ruiniert waren. Sie war das Gehirn, ich war die Hände, ich hatte keine Ahnung, wie ich es geschafft hatte, etwas zu machen, aber sie führte mich immer durch!
Jahre später begann ich ein Bachelorstudium in Bekleidungs- und Textilherstellung. Ich liebe Mathematik, also entschied ich mich für ein Ingenieurstudium anstelle von Kunst. Im ersten Jahr war ich so voller Glück und Energie, weil ich wusste, dass ich am richtigen Ort bin, bis ich anfing zu sehen, wie hässlich die Fertigungsseite der Modeindustrie ist. Die kalten, schmutzigen und staubigen Fabriken, lächerlich niedrige Löhne, während gleichzeitig die Geschäfte so voll sind mit Müllkleidung auf den Kleiderbügeln, die für Mülldeponien bereit sind. Ich sehe meine Zukunft nicht darin.
Ich absolvierte die Universität und beschloss sofort, vor der Mode wegzulaufen und eine Karriere im Finanzwesen zu verfolgen. Aber ich habe nie aufgehört, meine eigene Kleidung zu machen, ich hatte immer noch ein paar Kunden. Finanzen waren langweilig. Ich vermisste es, mehr Schönheit wie verrückt zu schaffen. Ich fing an, mehr mit netten lokalen Designern zusammenzuarbeiten und ihnen zu helfen, ihre Ideen zum Leben zu erwecken, indem ich Muster entwarf, über die Materialauswahl beriet usw.
Und ich liebe es, ich liebe die Kreativität, ich liebe ethisch hergestellte Kleidungsstücke, ich liebe die Freiheit, meine eigene Kleidung herstellen zu können, und mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, es auch :)
My passion for sewing started when I was 7 and my late grandma asked me to help her to do simple sewing tasks because her hands were ruined from arthritis. She was the brain, I was the hands, I had no idea how I managed to make something, but she always guided me through!
Years later I started bachelors program in clothing and textile manufacturing. I love mathematics, so I decided to go for an engineering degree rather than arts. The first year I was so full of happiness and energy, because I knew I am at the right place until I started to see how ugly is the fashion industry's manufacturing side. The cold, dirty and dusty factories, ridiculously low wages while at the same time stores are so full with rubbish clothes on the hangers that are ready made for landfills. I don't see my future in it.
I graduated the university and right away decided to run away from fashion and start pursuing a career in finance. But I never stopped making my own clothes, I still had a few clients. Finance was boring. I missed creating more beauty like crazy. I started to work more with lovely local designers, helping them to make their ideas come to life by drafting patterns, consulting about the material choice etc.
And I love it, I love the creativity, I love ethically made garments, I love the freedom of being able to make my own clothes and my goal is to help you to do it too :)