Unsere Geschichte
Our Story
Wilde ist autistisch und sehr gut funktionierend. Er ist ein begeisterter Leser, ein Genie in Mathe und ein zutiefst fürsorglicher Freund. Er genießt eine Partie Schach, hat einen großartigen Sinn für Humor und einen klaren Sinn für Fairness. Vor vier Jahren, als Wilde 5 Jahre alt war, bat Wilde seinen Vater um einen Welpen. Scherzhaft erzählte sein Vater Wilde, dass er sich einen Welpen kaufen könnte, wenn er 200 Viertel sparen würde (ein Viertel war damals sein Tarif für Hausarbeiten). Nun, da Wilde ein sehr wörtlicher Typ war, nahm er sich den Kommentar seines Vaters zu Herzen und begann sofort, sein Quartier zu retten. Nachdem ein paar Monate vergangen waren und Wilde immer noch nach zusätzlichen Aufgaben suchte, wurde uns klar, wie ernst es ihm damit war, sein Ziel zu erreichen. Wir erkannten auch, dass das Entladen der Spülmaschine, das Falten seiner Wäsche und das Machen seines Bettes nicht genug Platz bieten würde, um sein Ziel zu erreichen. Um die Kluft zu überbrücken, ließ ich mich von Wilde bei kleinen Bastelprojekten unterstützen, wie z.B. der Herstellung von Seife (er begann mit der "Überwachung", graduierte zum Rühren und ist jetzt in der Lage, mit wenig Hilfe zu gießen) sowie beim Nähen und Besticken von kleinen Stücken wie Stöckeln, Fleecehüten und Babyartikeln. Wilde steuert das Fußpedal der Nähmaschine, während ich den Stoff führe. Diese kreativen Aktivitäten helfen ihm, Zuhören und Fokussieren, grob- und feinmotorische Fähigkeiten, Argumentation und Zusammenarbeit zu üben. Wilde lernt auch, was es braucht, um sein eigenes kleines Unternehmen zu führen. Nach etwa einem Jahr Arbeit und Sparen konnte Wilde einen Boxerwelpen kaufen, den er Leia nannte. Letztendlich hat dieses eine Gespräch mit unserem Sohn, über den Kauf eines Welpen, zu dem geführt, was wir heute als The Wilde Project haben.
Wilde is autistic, and very high functioning. He is an avid reader, a whiz at math, and a deeply caring friend. He enjoys a game of chess, has a great sense of humor, and has a clear sense of fairness. Four years ago, when Wilde was 5, Wilde asked his dad for a puppy. Jokingly, his dad told Wilde that if he saved 200 quarters (a quarter was his going rate for chores at the time), that he could buy himself a puppy. Well, being a very literal kind of guy, Wilde took his dad’s comment to heart and immediately began saving his quarters. After a few months had passed, and Wilde was still seeking out extra chores to do, we realized just how serious he was about reaching his goal. We also realized that helping to unload the dishwasher, fold his laundry, and make his bed were not going to provide enough quarters to reach his goal. To bridge the gap, I began having Wilde assist me with small crafting projects, such as making soap (he started out “supervising,” graduated to stirring, and is now able to do pours with little assistance) as well as sewing and embroidering small pieces such as hanks, fleece hats, and baby items. Wilde controls the foot pedal of the sewing machine while I guide the fabric. These creative activities help him practice listening and focusing, gross and fine motor skills, reasoning, and working together. Wilde is also learning about what it takes to run his own small business. After about a year of working and saving, Wilde was able to purchase a boxer puppy, who he named Leia. Ultimately, that one conversation with our son, about buying a puppy, has led to what we have today as The Wilde Project.