Was ich brauchte, musste ich selbst schaffen
What I Needed, I Had to Create Myself
Die meiste Zeit meines Lebens hatte ich das Gefühl, ständig hinterherzuhinken – in alltäglichen Dingen zu versinken, die für alle anderen einfach schienen. Egal, wie viele Planer oder Produktivitätstricks ich ausprobierte, nichts blieb hängen.
Weil sie nicht für Gehirne wie meines gemacht sind.
Mit ADHS konnte ich nicht einfach „einfach Wäsche waschen“ – es wurde ein chaotischer Kleiderberg, den ich so lange liegen ließ, bis ich nichts mehr zum Anziehen hatte. Kochen schien ohne System unmöglich. Ich ignorierte Grundbedürfnisse. Aufgaben mit zu vielen Schritten überforderten mich. Und ich wusste nie wirklich, wie viel ich schon geschafft hatte oder wie viel noch vor mir lag. Ich brauchte Struktur, aber mehr noch – sie musste für mich Sinn ergeben.
Also begann ich, Tracker zu entwerfen. Zunächst nur für mich selbst.
Ein Tracker zum Schlagzeuglernen? Es hat funktioniert.
Eines zum Zuckerreduzieren? Hat auch funktioniert.
Wäsche in kleine, übersichtliche Schritte unterteilen? Bahnbrechend.
Dann kam ein Aufgabenvorbereitungssystem für die Arbeit. Ein Reinigungstracker. Ein Leitfaden zur Essenszubereitung, der mich durch jeden Schritt führte, ohne dass ich davon ausgehen musste, dass ich wusste, was „Vorbereitung“ bedeutet.
Ich bin Grafikdesigner und habe diese Systeme daher in klare, übersichtliche Layouts umgesetzt, die mich nicht überforderten. Es begann mit einer kleinen Herausforderung, die ich mir selbst stellte: Einfach ein Tool zu entwickeln, das wirklich hilft. Und das habe ich geschafft. Dann noch eines. Und noch eines.
Jetzt möchte ich sie mit Ihnen teilen.
Denn wenn Ihr Gehirn Ihnen jemals das Gefühl gegeben hat, kaputt zu sein, dann ist das nicht der Fall.
Sie benötigen lediglich Tools, die tatsächlich für Ihre Arbeitsweise entwickelt wurden.
For most of my life, I felt like I was constantly behind—drowning in everyday things that seemed easy for everyone else. No matter how many planners or productivity hacks I tried, nothing stuck.
Because they weren’t made for brains like mine.
Living with ADHD meant I couldn’t “just do the laundry”—it became a chaotic mountain of clothes I’d avoid until I had nothing left to wear. Cooking felt impossible without a system. I ignored basic needs. Tasks with too many steps left me overwhelmed. And I never really knew how much I’d done or how much was left. I needed structure, but more than that—I needed it to make sense to me.
So I started designing trackers. At first, just for myself.
A tracker to learn drums? It worked.
One for cutting sugar? Also worked.
Separating laundry into tiny, clear steps? Game-changing.
Then came a task prep system for work. A cleaning tracker. A meal prep guide that walked me through every step, without assuming I knew what “prep ahead” meant.
I’m a graphic designer, so I put those systems into clear, clean layouts that didn’t overwhelm me. It started with one small challenge I gave myself—just make one tool that helps, for real. And I did. Then another. And another.
Now, I want to share them with you.
Because if your brain has ever made you feel broken—you're not.
You just need tools that were actually built for the way you work.